„Stricken ist wollegewordener Optimismus.“

Martina Behm von strickmich hat auf dem Wollfest in Hamburg eine Lesung gehalten und den Text Stricken in schwierigen Zeiten – oder auch: Draußen geht die Welt unter – und ihr sitzt hier und strickt. Tickt ihr noch ganz richtig? nun online gestellt.

Ein toller Text, den ich unbedingt nicht nur Strickerinnen sondern allgemein Handarbeiterinnen sehr ans Herz legen möchte. Hier ein Absatz, der mich am meisten beeindruckt hat:

Wir wollen etwas machen, wir glauben, dass wir das können oder die dazu nötigen Fähigkeiten lernen können, wir meinen, dass wir das Strickstück irgendwann fertig stellen werden, dass es jemand tragen wird, es sich gut anfühlen und schön aussehen wird. Stricken ist wollegewordener Optimismus. Und was braucht die Welt jetzt dringender als Leute, die nicht aufgeben?

Martina hat ihre Gedanken zu dem Thema übrigens auch in einem Buch veröffentlicht: Stricken macht schön: … und noch mehr gute Gründe, jetzt (wieder) zu den Nadeln zu greifen

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