Nach dem Stricken ist vor dem Stricken

Kennt ihr das? Diese Leere, wenn man sich dem Ende bei einem Strickprojekt nähert? Vom Nähen kenne ich das so nicht. Dort endet ein Projekt ja verhältnismäßig schnell und auch wenn ich dann noch nicht weiß was ich als nächstes Nähen soll, ist das ok. Jetzt beim Stricken habe ich regelrecht „Angst“, dass da mal nichts ist was ich stricken könnte. (Das nennt man wohl Sucht.)

In der Regel achte ich ja darauf, dass ich an nie mehr als 2-3 Projekten parallel stricke und so passiert es eigentlich nie, dass ich ohne etwas auf den Nadeln da sitze, aber jetzt sind zwei Projekte fast zeitgleich fertig geworden und auch das 3. Projekt nähert sich dem Ende. Es könnte also passieren… der Super-Gau 😉

Es ist ja nicht so, dass ich keine Ideen für Strickprojekte hätte, da schwirrt schon so einiges im Kopf herum und auch meine Planungsliste auf Ravelry ist gut gefüllt, vielleicht ja zu gut. Ich kann mich einfach nicht entscheiden.

  • Wintermützen für meine Jungs, in die ich reflektierendes Beilaufgarn einstricken möchte.
  • Einen Badezimmerteppich aus Textilgarn
  • Ein schöner Schal für mich, eventuell dieser hier: Just Triangles Entrelac Scarf (aber ich suche noch nach der passenden Wolle)
  • Ein Knubbelchen für das Baby einer Nachbarin, das im Januar zur Welt kommen soll (bei der Wolle bin ich auch etwas ratlos, es soll 100% Baumwolle sein und die Farbe möglichst geschlechtsneutral — hat jemand eine Idee?)

Wahrscheinlich sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht 😉

Was habt ihr als nächstes auf eurer Strickliste?

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