Stricken: Flucht oder Auszeit?

Heute morgen hatte ich noch ein paar Minuten Zeit und deswegen habe ich zum Strickzeug gegriffen und noch ein paar Runden an den Vranga-Socken (der 2. gestrickt).

Das Stricken bedeutet für mich immer auch ein Stück Entspannung. Ich lenke meine Gedanken auf das Strickstück in meinen Händen, weg vom Richten der Brotdosen für die Kinder und den Hinweisen darauf was sie alles drin haben möchten oder besser noch was sie alles nicht drin haben möchten. Ihr könnte euch ja vorstellen was da dann rein soll 😉 Weg vom Gezanke darüber wer als erstes die Zähne putzen soll und weg vom Wäscheberg, der darauf wartet gefaltet zu werden. Man könnte böswillig wohl meinen, Stricken wäre eine Flucht, ein Weglaufen, aber ich denke es ist eher ein Innehalten, ein Durchatmen. Das geht natürlich nur mit Projekten, bei denen man nicht komplizierte Zopfmuster strickt bzw. bei denen man für (fast) jede Masche in einer Anleitung nachschauen muss.

Stricken bietet mir zudem auch die Möglichkeit den Kopf frei zu bekommen – vorausgesetzt man hört gerade kein super-spannendes Hörspiel 😉

Und weil Entspannung ja wichtig ist, stricke ich natürlich auch in meiner Freizeit – sofern man die mit drei Kindern, Firma und Haus hat.

Oder aber auch ganz oft unterwegs: in Wartezimmern lässt es sich prima stricken. Wichtig ist nur, dass man immer möglichst alles dabei hat.

Diese Auszeiten im Alltag nehme ich mir und genieße sie dann auch. Stricken eignet sich dafür m. E. sehr gut, weil es eben die Möglichkeit bietet wirklich nur ein paar Maschen zwischendurch zu stricken. Beim Nähen klappt das z. B. nicht so gut. Hierbei ist viel mehr Aufwand nötig, angefangen vom Ausschneiden oder Zusammenkleben des Schnittmusters über das Zuschneiden des Stoffes bis hin zum Nähen. Das sind alles Arbeitsschritte, die nicht zwischendurch erledigt werden können. Ein Paar Maschen in glatt rechts kann man fast immer in den Alltag schmuggeln.

Was bedeutet Stricken für Euch? Sehr ihr darin eine Flucht vor dem Alltag oder eine Auszeit, die euch Kraft gibt?

Und mit diesen Gedanken geht es ab zum Creadienstag, Handmadeontuesday und den Dienstagsdingen.

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2 Kommentare

  1. Mir geht’s ähnlich wie dir beim Stricken. Trotzt sieben Kindern sieht man mich immer wieder mit einer Strickerei in den Händen. Stricken ist für mich Entspannung und „Kopflüften“, einfach den Tag „uusplämperle“ lassen… und dabei entsteht erst noch was Praktisches und Schönes.
    Liebe Grüsse
    Regula

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